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Deine Identität

In diesem Blog-Beitrag möchte ich das Wort Identität durchleuchten, meine Erfahrungen zu diesem Thema mit dir teilen und einfache Umsetzungsschritte vorzeigen, wie man Identität für das Erreichen seiner Ziele nutzen kann. Die Identität ist der erste große Baustein der IGDFH-Methode, die ich bei mir selbst anwende und an die Kunden meiner Ausbildungsplattform weitergebe.

Wer bist du? vs. Was machst du?

Die Unterscheidung dieser 2 Aspekte ist für ein glückliches Leben extrem wichtig – vor Allem für Menschen, die sich aktuell in einer unglücklichen Lage befinden, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint! Bewusst wurde mir diese klare Trennung erst, als ich mit einem sehr interessanten Menschen aus Oberösterreich zusammenarbeiten durfte und in Zuge dieser Zusammenarbeit einige seiner damaligen Seminare besuchte. Eine sehr wichtige Kernaussage seiner Botschaft ist, man muss zwischen sich und seinem Leben eine nötige Distanz bewahren, nur dann kann man Fehler erkennen und Änderungen vornehmen.

Ich möchte dir anhand eines Beispiels zeigen, wie alleine die Sichtweise auf sich selbst und sein Leben einen großen Unterschied für Veränderung machen kann:
Stell dir einmal mit geschlossenen Augen vor, du wurdest in eine Bäckerfamilie der 3. Generation geboren. Seit du ein kleines Kind bist, stehst du jeden Morgen um 03:00 Uhr auf, fährst mit deinen Eltern in die Bäckerei und fängst an alle Mehlspeisen, Brote und Kuchen zuzubereiten. Du weißt ganz genau, wo sich die Schlüsseln befinden, welche Zutat du in welcher Reihenfolge in die Rührmaschine geben musst. Um 06:30 sperrst du die Bäckerei (wie jeden Morgen) auf und bedienst die Kunden mit deiner lockeren und charmanten Art. Die Kunden sind wie immer sehr zufrieden mit dir, du packst die Lebensmittel sehr schnell ein, bist freundlich und fragst auch jeden Kunden nach seinem Leben, da du deine Stammkunden auch persönlich kennst.
 
Wer bist du? – “Ich bin ein Bäcker, wie mein Vater und Großvater auch” – wäre vermutlich deine Antwort.
Ein Mensch mit dieser Lebensgeschichte hat sehr oft keine Distanz zwischen sich und seiner Tätigkeit. Solange der Mensch mit seiner Tätigkeit auch glücklich ist, hat er auch kein Problem damit – doch was passiert, wenn er nicht mehr glücklich ist?
Nach einigen Jahren als Bäcker merkst du, dass du nicht mehr glücklich bist, dir das frühe Aufstehen immer schwerer fällt und für eine freundliche Kundenbedienung musst du dich sehr anstrengen. Durch das fehlende Glücksgefühl wird die IGDFH-Kette gestört – was zur Folge hat, dass die Qualität deiner Leistung immer mehr absinkt und du in einen Teufelskreis kommst:
 
Unglücklich -> Zweifel -> fehlende Motivation -> weniger Leistung und Herzblut bei der Arbeit -> Qualität und Quantität sinkt -> Beteiligte (Kunden, dein Vater als Bäckereibesitzer, deine Freunde) werden zunehmend nervöser -> sie erhöhen den Druck auf dich, weil du ihre Erwartungshaltung nicht mehr erfüllen kannst -> du wirst noch unglücklicher -> noch mehr Zweifel -> …
 
Dieser Teufelskreis dreht sich so lange, bis dein Vater es sich nicht mehr leisten kann, dich zu bezahlen und du ohne Arbeit, Perspektive und Geld dastehst – dieser Kreis kann oft Monate und sogar Jahre lang gehen, bis das Worst-Case Szenario eintritt.
 
Vielleicht fragst du dich als Leser nun, warum er nicht einfach den Job gewechselt und was Anderes gemacht hat?
Das Problem -> die Identität.
Dieser Mensch aus unserem fiktiven Szenario hat zwischen sich selbst und der Bäckertätigkeit keinen Abstand. Er sieht den Bäckerberuf nicht als Beruf, sondern als sein Leben -> “Ich bin Bäcker”. Eine solch absolute Aussage lässt keinen Platz für Veränderung und somit keinen Ausweg aus dem Teufelskreis.
Stellen wir uns jedoch vor, unser fiktiver Charakter hat eine Distanz zwischen ihm und dem Bäckerberuf:
 
Wer bist du? – “Ich bin ein freier Mensch und arbeite zur Zeit in der Bäckerei meines Vaters.” – wäre eine mögliche Antwort
Ich bin kein Bäcker vs. ich arbeite als Bäcker – genau dieser kleine Unterschied entscheidet oft über Glück und Unglück, über Veränderung oder Stagnation, über Wachstum oder Zerfall. Warum? – einen Beruf kann man leicht ändern, eine fest-verankerte Identität nicht.
Hätte unser Charakter diese Einstellung, könnte er aus dem Teufelskreis mit Leichtigkeit ausbrechen!
 
Man könnte über dieses Thema stundenlang schreiben, jedoch möchte ich meine Blog-Artikel kurz halten und dafür wirklich praktische Tipps aus meiner eigenen Erfahrung mitgeben, wie man das Thema für sich und sein Leben anwenden kann.
 
Analysiere dein eigenes Leben
  • Welche negative Identität hast du auf Grund deiner Vergangenheit aktuell?
    • Ich bin ein einfacher Arbeiter?
    • Ich bin unsportlich und dick
  • Welche Ziele hast du?
    • Ich möchte ein erfolgreicher Musiker sein
    • Ich möchte den Marathon laufen
  • Welche Identität hat jemand, der dein Ziel bereits erreicht hat?
    • Ich bin ein sportlicher Mensch, der früh aufsteht
    • Ich bin ein musikalischer Mensch, der 5 Stunden pro Tag übt
 
Erstelle nun aus den Identitäten einen Identitätssatz, dieser kann ruhig etwas länger sein.
Beispiel:
Ich bin ein energiegeladener, positiver, extrem erfolgreicher Unternehmer, Sportler und Freund mit Privatvermögen über XXX €, einem durchtrainierten, starken und definierten Körper der auch weite Strecken laufen, schwimmen und Rad fahren kann und ich führe meine Freundin regelmäßig aus!
 
Drucke dir anschließend DEINEN Identitätssatz aus, kleb ihn in dein Schlafzimmer und lies ihn dir morgens + abends 2x durch!
Das ist der erste Schritt für die Magie der IGDFH-Methode, die ich in den nächsten Blog-Artikeln noch genauer beschreiben werde!
 

Vielen Dank fürs Lesen und falls du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne eine persönliche Nachricht auf Instagram (@knapp_icn).

 

Bis Bald!

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